Geschiebemanagement
  • Auf den Dezimeter genau

    Umfangreiche Messungen der hydraulischen und morphologischen Parameter haben ergeben, dass im Rhein ein Geschiebedefitzit von rund 190.000 ml pro Jahr besteht. Dies führt dazu, dass für die Schifffahrt erhebliche Einschränkungen der Fahrwasserbreite und -tiefe entstehen.

    Um ein naturnahes Gegensteuern der fortschreitenden Sohlerosion zu gestalten, schlägt eine vom Verkehrsministerium eingesetzte Arbeitsgruppe vor, den Feststofftransport zur Vermeidung von Erosionen so zu steuern, dass das Transportvermögen des Flusses und das Geschiebedargebot in Einklang gebracht werden.

    So wurde Anfang 2000 in einem Pilotversuch bei Wesel die erste Geschiebezugabe am Niederrhein durchgeführt. Hülskens Wasserbau erhielt den Auftrag 252.000 t gebrochenes Geschiebematerial 4/32 zuzugeben. Flächenhafte Aufnahmen der Sohle während des Einbaus mittels Fächerecholot lieferten die Basisdaten für weitere Erkenntnisse des Geschiebetransportes. Weitere Geschiebemaßnahmen in Rees, Wesel und Düsseldorf folgten, so dass bisher insgesamt über 1,0 Mio. t Geschiebematerial durch Hülskens Wasserbau dem Rhein zugeführt wurde.

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      Hülskens ist heute unangefochtener Marktführer bei allen Aufgaben im Bereich des Geschiebemanagements.

      • Große Erfahrung an Fließgewässern
      • Durchführung von Pilot-Maßnahmen
      • Eigener Schiffspark von Schuten und Hydro-Klappschuten
      • Ausrüstung aller Geräte mit GPS zur dezimetergenauen Arbeit
      • Erfolgskontrolle mit hochtechnologischer Hydrographie
      • Einsatz von Geschiebematerial aus konzerneigenen Kiesgruben